Über mich

„Die Kunst wäscht den Staub des täglichen Lebens aus der Seele“

Pablo Picasso

 

Und wie recht er damit hat, habe ich schon oft in meinem Leben erfahren. 

Schon im Kindergartenalter habe ich viel gemalt, gebastelt, gewerkelt und modelliert. Es hat mich in eine andere Welt gebracht...in meine Fantasiewelt, die für mich sehr wichtig war, da ich schon sehr früh wahrgenommen habe, wo Disharmonien und Energien waren, die mir und anderen nicht gut getan haben. In diesem kreativen Raum konnte ich mich reinigen und ging gestärkt wieder in die Welt da draußen.

Nun lässt es sich in dieser Welt leider nicht vermeiden, dass je älter wir werden, andere Dinge noch interessanter werden und der Fokus plötzlich abrückt. 

Die Feinfühligkeit blieb natürlich. Da waren nicht nur meine Gefühle, sondern auch noch die der anderen, so dass ich das ein oder andere Mal etwas durcheinander war und ich von meiner Familie als „aus der Art geschlagen“ bezeichnet wurde. 

Dadurch, dass sich mein Fokus veränderte und ich eher mein Heil im Außen suchte, stellte sich ein Ungleichgewicht ein . Die wenigen Male, die ich meine kleine „Malwelt“ und damit zu meiner Seele abtauchte, glichen die Eindrücke, Gefühle und Disharmonien bei weitem nicht aus. 

Die dunklen Gedanken und Gefühle häuften sich, doch immer wieder verdrängte ich sie, denn mit mittlerweile 3 Töchtern hatte ich dazu keine Zeit. 

Es folgte die Trennung von meinem Mann und einer meiner Töchter. Es hat mir das Herz aus dem Leib gerissen, aber ich machte weiter, denn schließlich war ich nun für mich und 2 meiner Kinder finanziell verantwortlich. Ich bekam eine Festanstellung, die ich auch zunächst mit Leib und Seele erfüllte, in der ich aufging. Endlich sah mich jemand....dachte ich. 

Meine Kinder wurden älter, ich begab mich in narzisstische Beziehungen und ging immer wieder wie ein geprügelter Hund von diesen Männern weg. Die Säcke auf meinen Schultern wurden immer schwerer und letztendlich brach ich unter diesen ganzen Last zusammen. Ich fand mich bei Ärzten und Therapeuten wieder, die mir eine mittelschwere Depression und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostizierten. So...nun hatte das Kind einen Namen und man konnte doch mal gezielt vorgehen. 

In dieser Zeit lernte ich viele Menschen mit ähnlichen Diagnosen und Geschichten kennen und ich wollte wissen, was dahinter steckt. Warum passieren die Dinge so? Und warum erlebe ich oder auch andere immer wieder dasselbe? Also begann ich die Ausbildung zur psychologischen Beraterin bei der Paracelsusschule in Siegen. Langsam wurde das Bild zwar klarer, dennoch wusste ich, dass das nicht alles sein konnte. Mein Interesse für Spiritualität wurde geweckt und ich erinnerte mich, dass ich als Kind schon Kontakt zu verschiedenen Energien hatte. Also beschritt ich den Weg zweigleisig und ich bemerkte, wie mein System sich wieder fing und ich auch wieder mehr Muße zur Malerei entwickelte. Je mehr ich Zeit damit verbrachte, umso mehr wurden auch meine Selbstheilungskräfte aktiviert. 

Dass meine Themen noch nicht richtig geheilt waren, bemerkte ich...natürlich wieder sehr spät....auf meiner Arbeitsstelle. Als die Anforderungen immer mehr und mehr wurden und ich mehr und mehr Zeit dort verbrachte, bat ich bei meinen Vorgesetzten um Unterstützung. Diese Bitte wurde nicht erhört und ich rutschte wieder in das Ungleichgewicht, mit dem ich ja schon Bekanntschaft gemacht hatte. In einer total widersinnigen Pflichterfüllung achtete ich erneut nicht auf mich selbst und rutschte wieder in diese Spirale. Diesmal machte sich mein Körper früher, allerdings um ein vielfaches heftiger bemerkbar. Burn out, Gürtelrose.....Pause über mehrere Monate. So lernte ich, mich ganz den Zeichen meines Körpers und meiner Seele hinzugeben und mich führen zu lassen. So begegnete ich Linda Giese und machte dort die Ausbildungen zur Chakratherapeutin und Seinspotentialcoach. 

Ich wollte noch mehr erfahren und hing den spirituellen Berater bei der Heilpraktikerschule Isolde Richter und kürzlich die Ausbildung zum Hypnosecoach bei Terramedus noch an. 

 

Heute gehe ich endlich meiner Berufung nach. Die Verbindung zwischen Mutter und Kind spielt dabei ein wesentliche Rolle. Mit verschiedenen Methoden wird diese Verbindung gestärkt oder auch erst einmal hergestellt und dann stabilisiert. 
Warum Mutter/ Kind Bindung? Weil ich finde, dass das ein der wichtigsten Verbindungen in unserem Leben ist und die Stärke dieser Verbindung ist davon abhängig wie stark und gesund auch meine andern Beziehungen in meinem Leben sind. 

Wenn Du bis hier hin gelesen hast, freue ich mich,

 denn dann hast du auch mitbekommen, dass meine Beziehungen alles andere als gesund waren. Demzufolge hatte die Verbindung zu meiner Mutter auch noch enormen Heilungsbedarf. Ein wichtiger Schritt für mich war, dass ich sie in den Tod begleitet habe. Wir haben ihre letzten Tage sehr intensiv miteinander verbracht und ohne große Worte ist in der Zeit schon vieles geheilt. Natürlich nicht alles. Ich habe viel verstanden während der Ahnenheilung und in tiefer Meditation als ich Situationen wieder aufgerufen habe. Dort habe ich die Zusammenhänge erkannt und das Verständnis für Handlungsweisen meiner Mutter ist gewachsen. Das ist ein großer Schritt in Richtung Heilung .
Ich habe viele tiefe Prozesse durchlaufen, einige Ausbildungen gemacht, deren Inhalte mir auf dem Weg der Heilung sehr geholfen haben und daraus habe ich mein eigenes Programm gemacht.

Mehr dazu findest Du unter Mutter und Kind in Verbindung