Die Haltung der Märchenwerkstatt

„Die Kunst wäscht den Staub des täglichen Lebens aus der Seele“
Pablo Picasso
 



Die Märchenwerkstatt ist kein Konzept im klassischen Sinn.
Sie ist ein Ort, der aus einer bestimmten Haltung heraus entstanden ist.
Im Zentrum steht der Gedanke, Räume zu schaffen, in denen Menschen ankommen können – bei sich selbst, im Tun und im Sein.
Nicht als Leistung. Nicht als Aufgabe. Sondern als Möglichkeit.
Ich verstehe meine Arbeit als das Halten von Räumen.
Als ein bewusstes Gestalten von Atmosphäre, in der nichts müssen muss und vieles entstehen darf.
Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch, der den Raum betritt – nicht die Form, nicht das Ergebnis und nicht die Erklärung.
Die Märchenwerkstatt verbindet verschiedene Ausdrucksformen dieses Gedankens: Rückzug und Auszeit, kreative Begegnung, künstlerisches Arbeiten und Räume, die im Alltag Wirkung entfalten dürfen.
Alles folgt derselben inneren Ausrichtung:
Orte zu ermöglichen, in denen Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen können – auf ihre eigene Weise, in ihrem eigenen Tempo.
Diese Haltung ist der rote Faden, der alles verbindet.